LEG²ES

Auf dem Weg in ein Lernendes Gesundheitssystem: Ethical Governance (LEG²ES)

Ethical Governance zur Stärkung der Werte einer solidarischen Gesundheitsversorgung im Zeitalter der Digitalisierung

Die Menge gesundheitsbezogener Daten, die innerhalb des Gesundheitswesens selbst, aber auch im Alltag erhoben werden, wächst zunehmend. Diese Daten könnten unter bestimmten Voraussetzungen für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung genutzt werden. Welche Governance dazu geeignet wäre, untersuchen das Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) der Universität zu Köln und die Forschungsstelle Datenschutz an der Goethe Universität Frankfurt a.M. gemeinsam in einem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt zum Thema „Digitalisierung für ein Lernendes Gesundheitssystem – Entwicklung eines Mehrebenenmodells von Ethical Governance“.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, unter Abwägung zentraler ethischer Prinzipien und Werte, datenschutzrechtlicher Grundsätze und unter Berücksichtigung von Leit- und Richtlinien, Regularien und Gesetzen, ein ethisch sowie datenschutzrechtlich fundiertes Mehrebenenmodell von Ethical Governance als Handreichung für die Praxis zu entwickeln. Dieses Modell konkretisiert Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Akteur*innen zur Beförderung eines Lernenden Gesundheitssystems.

ceres und die Forschungsstelle Datenschutz stellen der Öffentlichkeit ihre Projektergebnisse am 22. Juni 2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr in einem Online-Workshop mit rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt vor.


Programm


14.00 UhrBegrüßung
Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M.
Forschungsstelle Datenschutz | ineges, Goethe-Universität Frankfurt

LEG²ES – Ein Mehrebenenmodell von Ethical Governance für ein Lernendes Gesundheitssystem: Vorstellung der Projektergebnisse
14.10 UhrTeilprojekte Recht und Ethik

Wiebke Fröhlich
Forschungsstelle Datenschutz | ineges, Goethe-Universität Frankfurt
Peter Bröckerhoff
ceres, Universität zu Köln

Diskussion

14.50 UhrPause

Solidarität als Anspruch und Pflicht
15.00 UhrDie Verarbeitung von Gesundheitsdaten im Lichte des sozialrechtlichen Solidarprinzips
Dr. Ulf Buermeyer, LL.M.

Diskussion

Diskriminierungsrisiken in einem digitalisierten Gesundheitssystem
15.30 UhrRisiken versteckter Diskriminierung im Gesundheitswesen
Prof. Dr. Anna Katharina Mangold, LL.M.
Europa-Universität Flensburg

Diskussion

16.00 UhrPause

Daten aus der Versorgung für die Forschung
16.10 UhrDatenschutz in der Forschungspraxis von Hochschulen
Prof. Burkhard Schäfer
Edinburgh Law School

Diskussion

16.40 UhrAbschlussdiskussion

Peter Büttgen
Vertreter des Bundesbeauftragten für Datenschutz (angefragt)

Prof. Dr. Alexander Roßnagel
Universität Kassel

Moderation
Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M.
Forschungsstelle Datenschutz | ineges, Goethe-Universität Frankfurt
17.00 UhrVerabschiedung

Datum: 22. Juni 2020

Zeit: 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: zoom [Hinweise]

Kontakt

Peter Bröckerhoff, M.A.

ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health
Universitätsstr. 91
50931 Köln

+49 (0)221 - 470 89122
peter.broeckerhoff [at] uni-koeln.de

Anmeldung

Um Anmeldung unter leges-anmeldung [at] uni-koeln.de wird gebeten.


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