PreDADQoL-Projektkoordinatorin Carolin Schwegler erhält Posterpreis in Riga

Projektleiterin Prof. Dr. Christiane Woopen und -koordinatorin Carolin Schwegler, M.A. stellten auf dem “ERA-NET NEURON MidTerm Symposium of the joint transnational calls ‘Neurodevelopmental Disorders’ and ‘ELSA of Neuroscience’“ am 18. und 19. September in Riga erste Ergebnisse des ceres-Projekts PreDADQoL (Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen für die Prädiktion der Alzheimer-Demenz) vor.

Von den auf dem Symposium ausgestellten Postern wurde Schweglers Beitrag “MCI-patients’ and caregivers’ expectations towards risk prediction of AD: Preliminary findings from the PreDADQoL interview study” mit dem “Best Poster Award” des European Research Area Networks (ERA-NET) NEURON ausgezeichnet, zu dem wir herzlich gratulieren!

Das Poster enthält zentrale Ergebnisse der qualitativen PreDADQoL-Vorstudie. Die bislang geführten Interviews haben gezeigt, dass sich Patienten mit leichten kognitiven Einschränkungen und deren Angehörige die Auswirkungen von prädiktivem Wissen nur vereinzelt bewusst machen. Mit der Untersuchung verfolgen die Patienten in der Regel das Ziel, mehr Sicherheit über ihren Gesundheitszustand zu erlangen. 

Da eine Risikovorhersage diese Sicherheit nicht bieten kann, müssen Beratung und Information im Vorfeld dringend verbessert werden. Nur wenn mit Patienten und Angehörigen ausführlich über mögliche Resultate und verschiedene Auswirkungen der Untersuchung gesprochen wird, kann eine selbstbestimmte informierte Entscheidungsfindung stattfinden.

Nähere Informationen zu PreDADQoL sowie das Poster finden Sie hier.