Neues Projekt ELSI-SAT Health & Care gestartet

Im neu gestarteten Projekt ELSI-SAT Health & Care entsteht ein Software-Tool, das Wissenschaftler:innen bei der Entwicklung technischer Innovationen im Bereich Gesundheit und Pflege unterstützt, ethische, rechtliche und soziale Implikationen (ELSI) ihrer Forschung zu berücksichtigen.

Anhand eines interaktiven Fragenkatalogs können Forschende die jeweiligen ELS-Implikationen für ihr Projekt identifizieren und bewerten. Das Software-Tool soll es Wissenschaftler:innen erlauben, mögliche Maßnahmen zum Umgang mit den Implikationen ihrer Forschungsprojekte abzuleiten.

Das Verbundprojekt, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von Prof. Dr. Tobias Keber vom Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart geleitet. Für die spezifischen Erfordernisse von Innovation im Gesundheits- und Pflegebereich und das Assessment der ELS-Implikationen wird das Projekt zunächst gemeinsam mit ceres sowie demnächst mit dem Center for Life Ethics der Universität Bonn unter Leitung von Frau Prof. Dr. Christiane Woopen begleitet und umgesetzt. Die technische Konzeption und Umsetzung der Software leitet HdM-Professor Dr. Simon Wiest. Nutzerstudien zur User Experience werden unter Leitung von Prof. Dr. Michael Burmester und Prof. Dr. Petra Grimm umgesetzt. Für den Bereich rechtliche Implikationen steht Prof. Dr. Tobias Keber.

Weitere Informationen finden Sie auf der ceres-Projektseite und hier.