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Neuigkeiten

2018

Am 18. Dezember 2018 wurde Prof. Dr. Christiane Woopen das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse überreicht.

In ihrer Laudatio würdigte die NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Prof. Woopens Engagement bei der Schwangerenberatung donum vitae sowie im Deutschen Ethikrat, dessen Vorsitz sie jahrelang bekleidete. Die Empfehlungen des Ethikrats dienen als Kompass für viele politische Entscheidungen in gesellschaftlich besonders wichtigen Bereichen. Als Präsidentin des Global Summit der Nationalen Ethikräte und als deutsches Mitglied im Internationalen Bioethikausschuss der UNESCO habe Woopen sowohl internationale Strahlkraft als auch eine integrative Wirkung entfaltet. Dass sie ihr beachtliches Engagement neben ihrem Beruf und als Mutter von vier Kindern leiste, verdiene in besonderem Maße Anerkennung.

Prof. Woopen, aktuell Vorsitzende des Europäischen Ethikrates (EGE: European Group on Ethics in Science and New Technologies) und Co-Sprecherin der Datenethikkommission der Bundesregierung, betonte in ihren Dankesworten die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements: "Freiheit und Solidarität sind für mich die Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Sie können aber nur ihre stützende Kraft entfalten, wenn sich viele Menschen aktiv dafür einsetzen. In diesem Sinne empfinde ich diese Auszeichnung als Bestärkung und Motivation."

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Die Nutzung von Algorithmen in der Gesundheitsversorgung wird in der neuesten ceres-Studie grundlegend analysiert. In der interdisziplinären Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erarbeiten die Autor_innen Marc Jannes, Dr. Minou Friele, Christiane Jannes und Prof. Dr. Christiane Woopen konkrete Handlungsempfehlungen, um den Einsatz von Algorithmen im Gesundheitswesen praktisch umzusetzen und den damit einhergehenden Herausforderungen angemessen zu begegnen.

Anhand verschiedener Anwendungsszenarien macht die Studie deutlich, wie weit das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten von Algorithmen reicht – von der Vorhersage psychischer Erkrankungen bei Nutzern sozialer Medien über die datenbasierte Unterstützung ärztlicher Therapieentscheidungen bis zur Mobilisierung gelähmter Menschen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die ethischen Fragestellungen, beispielweise nach Verteilungsgerechtigkeit und dem Schutz vor Diskriminierung, der Haftung für algorithmenbasierte Entscheidungen und nicht zuletzt nach dem Vertrauen in das Gesundheitssystem als solches. 

Sie können die Studie hier kostenfrei herunterladen.

Nähere Informationen finden Sie im Webangebot der Bertelsmann Stiftung unter www.der-digitale-patient.de.

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Aktuell führt ceres eine Onlinebefragung zu Veränderungen im Gesundheits- und Pflegesystem durch. An der Umfrage können alle Interessierten teilnehmen; wir freuen uns über Ihre Beteiligung. Zum Fragebogen gelangen Sie hier. Die Beantwortung nimmt etwa zehn Minuten in Anspruch.

Die Erhebung findet im Rahmen des Forschungsprojekts "Normen im Wandel – Gesundheit und Krankheit, Solidarität und Gerechtigkeit" (NoWa) statt, das vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wird. ceres entwickelt gemeinsam mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (izt), dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland einen Kriterienkatalog für die Gesundheitspolitik.

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Die Bundesregierung hat unter Federführung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) eine Datenethikkommission eingerichtet. Sie soll Antworten geben auf dringende ethische und rechtliche Fragen zum Einsatz von zukunftsweisenden digitalen Technologien wie Algorithmen und Künstlicher Intelligenz. Prof. Dr. Christiane Woopen übernimmt gemeinsam mit Prof. Dr. Christiane Wendehorst (Universität Wien) als Co-Sprecherin den Vorsitz der Kommission.

Die erste Sitzung der 16 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Daten- und Verbraucherschutz findet im Beisein von Bundesministerin Dr. Katarina Barley und Bundesminister Horst Seehofer am 5. September 2018 im BMI in Berlin statt.

Zur Presseinformation der Universität zu Köln gelangen Sie hier.

Nähere Informationen zu den Aufgaben und Mitgliedern der Datenethikkommission finden Sie auf der Webseite des BMI.

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Mit dem Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft ist 2017 in Berlin das vom BMBF geförderte Deutsche Internet-Institut entstanden. ceres ist Netzwerkpartner des Forschungsverbundes. Am 26. Januar 2018 fand das erste Treffen der 28 Partnerinstitutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft in Berlin statt. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des Weizenbaum-Instituts.

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2017

Projektleiterin Prof. Dr. Christiane Woopen und -koordinatorin Carolin Schwegler, M.A. stellten auf dem “ERA-NET NEURON MidTerm Symposium of the joint transnational calls ‘Neurodevelopmental Disorders’ and ‘ELSA of Neuroscience’“ am 18. und 19. September in Riga erste Ergebnisse des ceres-Projekts PreDADQoL (Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen für die Prädiktion der Alzheimer-Demenz) vor.

Von den auf dem Symposium ausgestellten Postern wurde Schweglers Beitrag “MCI-patients’ and caregivers’ expectations towards risk prediction of AD: Preliminary findings from the PreDADQoL interview study” mit dem “Best Poster Award” des European Research Area Networks (ERA-NET) NEURON ausgezeichnet, zu dem wir herzlich gratulieren!

Das Poster enthält zentrale Ergebnisse der qualitativen PreDADQoL-Vorstudie. Die bislang geführten Interviews haben gezeigt, dass sich Patienten mit leichten kognitiven Einschränkungen und deren Angehörige die Auswirkungen von prädiktivem Wissen nur vereinzelt bewusst machen. Mit der Untersuchung verfolgen die Patienten in der Regel das Ziel, mehr Sicherheit über ihren Gesundheitszustand zu erlangen. 

Da eine Risikovorhersage diese Sicherheit nicht bieten kann, müssen Beratung und Information im Vorfeld dringend verbessert werden. Nur wenn mit Patienten und Angehörigen ausführlich über mögliche Resultate und verschiedene Auswirkungen der Untersuchung gesprochen wird, kann eine selbstbestimmte informierte Entscheidungsfindung stattfinden.

Nähere Informationen zu PreDADQoL sowie das Poster finden Sie hier.

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Im Rahmen der Studie NRW80+ wurde Anfang August nach knapp zweijähriger Vorbereitung mit der Befragung von insgesamt 1.800 hochaltrigen Menschen begonnen. In persönlichen Interviews soll sie dazu beitragen, erstmalig ein repräsentatives Bild der Lebensqualität und des Wohlbefindens Hochaltriger in Nordrhein-Westfalen zu erhalten. Alle Angesprochenen wurden nach dem Zufallsprinzip aus den Melderegistern der Gemeinden in NRW gezogen. Somit hat jede Person über 80 Jahren statistisch dieselbe Chance, sich an der Studie zu beteiligen. Die Befragung wird im Auftrag der Universität zu Köln von geschulten Interviewern des Sozialforschungsinstituts Kantar Public (ehemals TNS Infratest) durchgeführt und vom nordrhein-westfälischen Forschungsministerium gefördert. Erste Ergebnisse der Befragung sollen im Frühjahr 2018 präsentiert werden.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

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Steigende Lebenserwartung, fortschreitende Digitalisierung und eine zunehmende kulturelle Vielfalt an Lebensentwürfen: Unsere Gesellschaft durchläuft einen tiefgreifenden Wandlungsprozess. 4,8 Millionen Menschen in Deutschland sind über 80 Jahre alt; 1,6 Millionen Senior_innen haben einen Migrationshintergrund. Beide gehören zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig steigt der Einfluss digitaler Technologien auf zentrale Lebens- und Gesellschaftsbereiche stetig. 

All diese Veränderungen stellen auch das Gesundheitssystem vor neue inhaltliche und strukturelle Herausforderungen: Welchen Einfluss haben die geänderten Rahmenbedingungen auf unsere gesellschaftlichen Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit? Wie beeinflussen sie unsere Auffassungen von Solidarität und Gerechtigkeit? Und welche Folgen ergeben sich dadurch für normative Handlungsanweisungen und Versorgungserwartungen? 

Diese und weitere Fragen werden im Projekt „Normen im demographischen Wandel – Gesundheit und Krankheit, Solidarität und Gerechtigkeit (NoWa)“ theoretisch und empirisch näher untersucht. Ziel des Projekts ist es, ein Modell zur Bestimmung der Konzepte von Gesundheit und Krankheit sowie von Solidarität und Gerechtigkeit zu entwickeln, das verschiedene gesellschaftliche Kontexte berücksichtigt. Darauf aufbauend wird ein normativ fundierter Kriterienkatalog erstellt, der dazu beitragen soll, Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung in einer alternden Gesellschaft analysieren, bewerten und zukunftssicher gestalten zu können.

Koordiniert wird das vom Bundesministerium für Gesundheit für zweieinhalb Jahre mit über 400.000 Euro geförderte Projekt von Prof. Dr. Christiane Woopen. An NoWa beteiligt sind zudem das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin (Michaela Evers-Wölk) sowie das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (Prof. Dr. Armin Grunwald). Die Beteiligung der älteren Bevölkerung gewährleistet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen; weitere Praxispartner sind der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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„eBay, Google & Co. – Die Zukunft digitaler Märkte“: Zu diesem Thema war ceres auch in diesem Jahr auf dem internationalen Philosophie-Festival phil.cologne vertreten. Die Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Carl Friedrich Gethmann (Deutscher Ethikrat) und Prof. Dr. Axel Ockenfels (WiSo-Fakultät der Universität zu Köln) fand am 11.06.2017 vor rund 100 Besucher_innen im Camphausen-Saal der IHK zu Köln statt; es moderierte Prof. Dr. Christiane Woopen.

Im Anschluss an die Eingangsstatements entstand eine intensive Diskussion, an der sich auch das Publikum rege beteiligte. Die Experten waren sich darin einig, dass die fortschreitende Digitalisierung Wissenschaft, Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen wird. Möglichkeiten digitaler Selbstbestimmung, zukünftige Geschäftsmodelle von Firmen wie Google und Uber, der gläserne Patient, Pflegeroboter und das autonome Fahren waren ebenso Gegenstand der vielseitigen Auseinandersetzung wie die Zukunft der Arbeit, der drohende Verlust von Arbeitsplätzen und neue Versorgungs- und Einkommensmodelle.

Der Verlauf der erkenntnisreichen Diskussion zeigte auf, dass die vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung eine interdisziplinäre und umfassende gesellschaftliche Auseinandersetzung erfordern werden. 

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Am 1. Juni 2017 hielt Prof. Dr. Christiane Woopen im Forschungs- und Entwicklungszentrum der Heidelberger Druckmaschinen AG in Heidelberg die 34. Bertha Benz-Vorlesung zum Thema „Zukunftsvisionen einer digitalisierten Gesundheitsversorgung“. In ihrem von über 350 Besucher_innen verfolgten Vortrag erörterte sie die Chancen und Risiken einer individualisierten Präzisionsmedizin, die durch die massenhafte Erhebung und digitale Speicherung von personenbezogenen Daten möglich wird. 

Die Daimler und Benz Stiftung veranstaltet die Bertha Benz-Vorlesung seit 1987 jährlich im Gedenken an die Pionierleistungen von Bertha Benz. Seit 2009 wird in diesem Rahmen auch der mit 10.000 Euro dotierte Bertha Benz-Preis verliehen. Ausgelobt hat die Stiftung diesen Preis für junge Ingenieurinnen, deren Dissertationen von hoher gesellschaftliche Relevanz sind. In diesem Jahr wurde Dr.-Ing. Cornelia Sennewald von der TU Dresden für die Entwicklung eines neuartigen, einfach in die Praxis übertragbaren Leichtbau-Verfahrens ausgezeichnet. 

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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Zum vierten Mal hat die Universität zu Köln im Rahmen ihres Zukunftskonzepts den „UoC Advanced Postdoc Grant“ für hervorragende NachwuchswissenschaftlerInnen vergeben. In diesem Jahr geht das Stipendium an Dr. Simone Dohle, Assistant Professor am Social Cognition Center Cologne und Mitglied von ceres. Ihr Forschungsprojekt mit dem Titel „The Impact of Implicit Theories on Health Behavior“ wird über drei Jahre mit insgesamt 165.000 Euro gefördert und ist im ceres-Schwerpunkt Gesundheitskompetenz in komplexen Umwelten angesiedelt.

Dohles Projekt befasst sich mit impliziten Theorien – d.h. Überzeugungen darüber, inwieweit menschliche Eigenschaften wie Intelligenz veränderbar oder vorbestimmt sind. Konkret untersucht werden soll, ob und inwieweit implizite Theorien gesundheitsbezogene Einstellungen und Verhaltensweisen beeinflussen. Mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen könnten Gesundheitsprogramme entwickelt werden, um Menschen langfristig zu einer gesunden Lebensweise zu motivieren.

Nähere Informationen zum UoC Advanced Postdoc Grant 2017 finden Sie hier.

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Die neu besetzte European Group on Ethics in Science and New Technologies (EGE) hat auf ihrer konstituierenden Sitzung am 25. April Frau Prof. Dr. Christiane Woopen zur Vorsitzenden gewählt.

Die EGE ist eine unabhängige, interdisziplinär zusammengesetzte Expertengruppe. Sie berät die Europäische Kommission in ethischen Fragen im Zusammenhang mit den Naturwissenschaften und neuen Technologien sowie den weiterreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen von Fortschritten auf diesen Gebieten. Berufen wurden die 15 hochrangigen Expert_innen aus Natur- und Sozialwissenschaften sowie Philosophie, Ethik und Recht Ende März vom Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker. Ihr Mandat gilt bis 2019.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1998 spielt die EGE eine zentrale Rolle in der Unterstützung und Förderung der Wertegemeinschaft der Europäischen Union. Die Hauptaufgaben der Expertengruppe liegen darin, komplexe ethische Fragestellungen zu identifizieren, zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die Europäische Kommission abzugeben.

Die neue Vorsitzende des Gremiums sieht eine Vielzahl wichtiger Themen für den Ethikrat: „Wir leben in einer Welt enormer technologischer Entwicklungen und eines rasanten Wandels in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Digitalisierung und automatisierte Prozesse etwa verändern unsere alltägliche Arbeit und darüber hinaus die Bedingungen von Arbeit insgesamt. Das wirft tief greifende ethische und konzeptionelle Fragen auf. Die EGE möchte einen Beitrag dazu leisten, die sich bietenden Chancen zum Wohle der Menschen und zur Stärkung Europas verantwortungsvoll zu nutzen.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Die ceres Ringvorlesung „Der ganz normale Wahnsinn? Psychische Erkrankungen als gesellschaftliche Aufgabe“ fand im vergangenen Wintersemester großen öffentlichen Anklang. Nun hat Deutschlandradio Wissen drei Vorträge aus der Veranstaltungsreihe ausgestrahlt.

Die Sendungen Bist du irre? mit der Vorlesung von PD Dr. Georg Schomerus zu „Wissen und Annahmen über psychische Erkrankungen in der Bevölkerung“ und Wenn dein Wille nicht mehr zählt mit den Vorträgen von Prof. Dr. Tanja Henking und Prof. Dr. Alfred Simon zum Thema „Selbstbestimmung in der Psychiatrie“ sind ab sofort in der Rubrik „Hörsaal“ des Deutschlandradios als Podcasts abrufbar. Auf der ceres Website stehen sie ebenfalls zum Download bereit.

Am 30. April wird um 18 Uhr zudem die Vorlesung von Prof. Dr. Luise Reddemann und Dipl.-Psych. Eva van Keuk zum Thema „Wenn Krieg und Verfolgung die Seele krank machen“ bei Deutschlandradio Wissen ausgestrahlt. Auch dieser Mitschnitt wird anschließend als Podcast verfügbar sein.

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Judy Illes ist international bekannt für ihre Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen an der Schnittstelle von Neurowissenschaften und biomedizinischer Ethik. Am 28. März war die Präsidentin der International Neuroethics Society von der University of British Columbia zu Gast bei ceres.

Am Vormittag leitete Illes einen dreistündigen Meet the Expert-Workshop. Gemeinsam mit den Teilnehmer_innen diskutierte sie intensiv über die mannigfaltigen ethischen Herausforderungen der Forschung zu Brain-Computer Interfaces (BCI). Im Zentrum des ersten Teils standen die Ergebnisse von Illes‘ Untersuchungen darüber, inwieweit sich verschiedene Disziplinen wie Biomedizin, Neurowissenschaft, Robotik oder Engineering mit ethischen Standards der Forschung beschäftigen und diese berücksichtigen. Hierzu analysierte sie eine Vielzahl von Fachpublikationen zu BCI-Forschungen am Menschen. Im zweiten Teil lag der Fokus auf der Frage, ob neurowissenschaftliche Bildgebungsverfahren bei Menschen mit Locked-in-Syndrom oder minimalem Bewusstseinszustand im Zusammenhang mit Entscheidungen über ihr Lebensende eingesetzt werden sollten.

In der öffentlichen ceres Lecture am Abend sprach Illes über ihre Forschung zur früh einsetzenden, erblichen Variante der Alzheimer-Krankheit (EOFAD) bei den Thaltan, einer indigenen Bevölkerungsgruppe im Nordosten Kanadas. Dabei gewährte sie den Teilnehmer_innen seltene und spannende Einblicke in ihre Arbeit mit den Thaltan und deren Umgang mit EOFAD. Die Forschungen haben gezeigt: Werden die ethischen Werte und der kulturelle Hintergrund der Betroffenen angemessen berücksichtigt, kann die Vermittlung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zur Entstigmatisierung Betroffener beitragen und die Gesundheitsversorgung sowie die Pflege signifikant verbessern.

Sowohl der Meet the Expert-Workshop als auch die ceres Lecture haben unterstrichen, wie wichtig die ethische und kulturelle Dimension für die Neurowissenschaften sind – Zitat Illes: „There is no good neuroscience without good neuroethics.“

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Am 10. März 2017 fand der 6. Kölner Medizinrechtstag in Kooperation des Instituts für Medizinrecht der Universität zu Köln und ceres im voll besetzten Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung statt, welche das Projekt förderte.

Nach einem Grußwort von Dr. Frank Suder (Fritz Thyssen Stiftung) leiteten Prof. Dr. Christian Katzenmeier (Institut für Medizinrecht) und Prof. Dr. Christiane Woopen (ceres) in die Thematik ein. Anlässlich der Tagung wurde auch der Adolf-Laufs-Medizinrechtspreis vergeben, der an Dr. Björn Schmitz-Luhn (ceres) für seine Arbeit zum Thema „Priorisierung in der Medizin“ verliehen wurde.

In einem ersten Themenblock beleuchteten die Mediziner und Sachverständigen Prof. Dr. Hans-Detlev Saeger und Prof. Dr. Hans-Friedrich Kienzle die Grundlagen des Standardbegriffs aus medizinisch-wissenschaftlicher sowie gutachterlicher Perspektive. Die Sozialrichterin Dr. Barbara Lungstras erläuterte sodann den Standard des SGB V; Prof. Dr. Thorsten Kingreen ging der Frage nach, inwieweit die sozialrechtliche Standardsetzung als Vorbild für das Zivilrecht dienen kann. Der Vors. Richter am OLG Schleswig Wolfgang Frahm gab im dritten Teil Einblicke in die Begriffsmerkmale des arzthaftungsrechtlichen Facharztstandards, dessen Ermittlung im Prozess sowie die Bedeutung medizinischer Leitlinien für die zivilrechtliche Standardbestimmung. Prof. Dr. Christian Katzenmeier erörterte die Konsequenzen des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen für den haftungsrechtlichen Standard. Schließlich befasste sich Prof. Dr. Christiane Woopen mit dem Begriff des Standards „guter“ ärztlicher Behandlung aus der Perspektive der Ethik.

Die abschließende Podiumsdiskussion wurde moderiert von der stv. Vorsitzenden Richterin des u.a. für Arzthaftungsfragen zuständigen Senates des Bundesgerichtshofs, Vera von Pentz. Wie schon zuvor debattierten Referenten und Publikum intensiv und kontrovers darüber, welche Auswirkungen die divergierenden Standards insbesondere des Haftungs- und Sozialrechts auf die medizinische Versorgung haben und wie auf etwaige Spannungen reagiert werden kann. Dabei ergaben sich wertvolle Erkenntnisse für die weitere wissenschaftliche Debatte und zukünftige Ausrichtung der Gesundheitspolitik.

Zu einer Auswahl an visuellen Eindrücken gelangen Sie hier.

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2016

Wie zukunftsweisend ist die Vorstellung einer gendersensitiven Gesundheitskompetenz? Dieser Frage widmete sich die internationale ceres Tagung „Gender-Sensitive Health Literacy – A Future Concept for Public Health?“, die am 27. Oktober 2016 in der Fritz Thyssen Stiftung in Köln stattfand. Die in Kooperation mit dem Fachbereich Medizinische Psychologie / Neuropsychologie und Gender Studies der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln sowie dem Prodekanat für Akademische Entwicklung und Gender veranstaltete Tagung führte über 100 Teilnehmende aus ganz Deutschland und dem internationalen Raum nach Köln. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Gastgeberinnen Prof. Dr. Christiane Woopen (geschäftsführende Direktorin von ceres und Prodekanin für Akademische Entwicklung und Gender) und Prof. Dr. Elke Kalbe (Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie der Uniklinik Köln).

Renommierte Expert_innen – unter ihnen Kristine Sørensen, PhD (NL), Prof. Dr. Thomas Abel (SUI), Prof. John Oliffe, PhD, RN (CAN), Prof. Cristine Smith, EdD (USA) und Prof. Richard Osborne, PhD (AUS) –  beleuchteten vielfältige Zusammenhänge von Genderaspekten und Gesundheitskompetenz aus den Perspektiven der Wissenschaft, Gesundheitspolitik, Medizin und Gesellschaft. Die Tagung bot damit erstmals eine Plattform für den interdisziplinären Austausch über Fragestellungen und Herausforderungen eines Konzepts für gendersensible Gesundheitskompetenz. Die regen Diskussionen belegten erneut, dass es einer weiteren Erforschung des Themenfeldes bedarf. In einem internen Follow-up-Workshop wurden am nächsten Tag Kooperationsmöglichkeiten und potentielle Forschungsvorhaben ausgelotet.

Zum Abschluss zweier gleichermaßen interessanter wie intensiver Tage stellte Prof. Osborne 20 ausgewählten Nachwuchswissenschaftler_innen in seinem Meet-the-Expert-Workshop „New Health Literacy Tools to Advance the Health Literacy Agenda“ Ergebnisse aus seiner aktuellen Forschung vor. Die angeregte Diskussion ermöglichte es den Teilnehmenden, zahlreiche Anknüpfungspunkte zu ihren eigenen Forschungsvorhaben zu knüpfen und Inspiration für die weitere Forschung im Themenfeld Gesundheitskompetenz zu bekommen.

Visuelle Eindrücke von der Tagung finden Sie hier.

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Die ceres Hochaltrigenstudie NRW80+ wurde mit großem Erfolg auf dem diesjährigen gemeinsamen Kongress der deutschen, österreichischen und schweizerischen Fachgesellschaften für Gerontologie und Geriatrie dem deutschsprachigen Fachpublikum vorgestellt. Der von über 1.000 Teilnehmer_innen besuchte Kongress fand unter dem Motto „Leben und Altern – Funktionalität und Qualität“ vom 7. bis 10. September 2016 in Stuttgart statt.

Neben einem Vortrag und zwei Posterpräsentationen organisierte das Projektteam auch ein Symposium mit dem Titel „Zum Stand der deutschsprachigen Hochaltrigenforschung.“ Hierfür konnten mit  Prof. Dr. Daniela Jopp (Universität Lausanne), Dr. Georg Ruppe (ÖPIA, Wien) und Dr. Markus Wettstein (Universität und Netzwerk Alternsforschung Heidelberg) herausragende Experten aus dem Bereich der Hochaltrigen- und Hundertjährigenforschung gewonnen werden. Die Diskussion der aktuellen Studienlage und der Forschungsstandes  machte noch einmal deutlich, wie wichtig die ceres Hochaltrigenstudie ist, um Möglichkeiten einer besseren Einbeziehung der hochaltrigen Allgemeinbevölkerung in die gerontologische Forschung auszuloten und die Lebensqualitätsforschung insbesondere für diesen Lebensabschnitt weiterzuentwickeln.

Abgerundet wurde die gelungene Darstellung des Projektes NRW80+ durch die Prämierung des Beitrags „Spiritualität – mehr als Coping?“ der Doktorandin Anna Janhsen, die mit dem zweiten Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie ausgezeichnet wurde. Hierzu gratulieren wir ihr sehr herzlich!

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Am 23.09.2016 empfing ceres eine achtköpfige Delegation aus Kuba. Das Treffen war Bestandteil einer einwöchigen, vom Gästeprogramm der Bundesrepublik Deutschland und der Staatskanzlei NRW organisierten Forschungsreise zum Thema „Biotechnologische Forschung und Entwicklung in Medizin und Pharmazie“, die die Gäste aus Mittelamerika nach Berlin, Bonn, Düsseldorf und Köln führte.

Der kubanischen Delegation unter Leitung von Dr. Alfredo González Lorenzo (Vizeminister für Gesundheit) gehörten hochrangige Vertreter/innen aus der kubanischen Gesundheits- und Wissenschaftspolitik, Biotechnologie, Medizin und Pharmazie an. Neben dem Besuch bei ceres standen unter anderem Gespräche mit führenden Gesundheitspolitiker/innen der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Besuche der Berliner Charité, des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen auf dem Programm.

Großes Interesse zeigten die kubanischen Gäste vor allem am ceres Themenschwerpunkt Altern und demografischer Wandel. Neben der Arbeit des Clusters zu Lebenswelten im Wandel interessierten sie sich insbesondere für die repräsentative, vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW geförderte Hochaltrigenstudie NRW80+ zu Lebensqualität und subjektivem Wohlbefinden hochaltriger Menschen in Nordrhein-Westfalen. Die Vertreter der Delegation ermöglichten ceres wiederum spannende Einblicke in den Umgang mit demografischen Herausforderungen in Kuba. Der Austausch soll nun bilateral vertieft werden. 

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Welche Erwartungen haben Menschen, die sich untersuchen lassen, um etwas über ihr Risiko zu erfahren, in Zukunft an Alzheimer-Demenz zu erkranken? Was sollten Ärzte beachten, wenn sie bei Patienten das individuelle Risiko bestimmen? Welchen Vorteil kann die Risikobestimmung angesichts bislang unzureichender Therapieoptionen für die Betroffenen und ihre Familien haben? 

Vor dem Hintergrund der jüngsten Fortschritte in der Vorhersage der Alzheimer-Demenz werden immer häufiger Untersuchungen zur Risikoabschätzung durchgeführt; häufig auf Wunsch der Patienten selbst. Jedoch kann die Prognosemitteilung aufgrund der derzeit noch sehr geringen Behandlungsmöglichkeiten zu erheblichen Belastungen für Betroffene und Angehörige führen. 

Hier setzt das ceres-Projekt „Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen für die Prädiktion der Alzheimer-Erkrankung: Lebensqualität von Risikopatienten und nahen Angehörigen“ (PreDADQoL) an, das in Kooperation mit der Fundació ACE Barcelona an der Universität zu Köln durchgeführt wird. PreDADQoL will durch die Entwicklung ethischer und rechtlicher Rahmenvorgaben für die Durchführung prädiktiver Diagnostik der Alzheimer-Erkrankung eine wichtige Forschungslücke schließen. Zudem sollen Erwartungen und Effekte von Vorhersageuntersuchungen bei Risikopatienten untersucht und konkrete Handreichungen für die klinische Praxis erarbeitet werden. Das Projekt wird zusammen mit einem Forscherteam aus Spanien durchgeführt, um internationale Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu erhalten.

Koordiniert wird PreDADQoL von Prof. Dr. Christiane Woopen. Zum Forscherteam gehören der geschäftsführende Direktor des Instituts für Medizinrecht der Universität zu Köln, Prof. Dr. Christian Katzenmeier, der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln, Prof. Dr. Frank Jessen, und die Direktorin des Barcelona Alzheimer Treatment & Research Centers, Mercè Boada, MD, PhD.

Weitere Informationen finden Sie unter ceres.uni-koeln.de/forschung/projekte/predadqol/.

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Täglich hinterlassen wir im Internet unzählige persönliche Daten und gehen Verträge ein, deren Inhalt wir nicht gelesen haben. Diese Daten zu sammeln, auszuwerten und weiterzugeben, ist für viele Unternehmen zu einem lukrativen Geschäft geworden. Nutzer/innen digitaler Medien aber fehlen das Vertrauen, die Transparenz und der Einfluss darauf, was mit ihren Daten geschieht. Das behindert ihre digitale Selbstbestimmung.

Forscher/innen von ceres haben in einem von der Deutschen Telekom AG geförderten Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Christiane Woopen und Prof. Dr. Christian Rietz nun erstmals ein theoretisches Konzept „digitaler Selbstbestimmung“ entwickelt und darauf aufbauend eine repräsentative Befragung durchgeführt. Mit sieben Begriffskomponenten bestimmen die Wissenschaftler/innen genauer, was wir eigentlich meinen, wenn wir von „digitaler Selbstbestimmung“ sprechen: Kompetenz, Informiertheit, Werte, Wahlmöglichkeit, Freiwilligkeit, Willensbildung und Handlung. Ergänzt wird das Konzept durch technische, soziokulturelle und personenbezogene Determinanten.

Die Ergebnisse der Befragung machen deutlich, dass die Sicherheit persönlicher Daten im Internet von den Nutzer/innen angezweifelt wird. Sie weisen ein eher geringes Vertrauen gegenüber Unternehmen auf hinsichtlich der Frage, ob diese vertrauensvoll mit persönlichen Daten umgehen. Darüber hinaus wird die Möglichkeit, sich über gespeicherte persönliche Daten im Internet zu informieren, als unzureichend beurteilt. Die Nutzer/innen wünschen sich mehr Informationen darüber, welche Daten von wem und zu welchem Zweck verwendet werden. Damit einhergehend wird eine stärke Einflussnahme auf die Speicherung und Verwendung persönlicher Daten gefordert. Die Studie zeigt somit, dass Vertrauen, Transparenz und die Möglichkeit der Einflussnahme drei wichtige Wegweiser auf dem Weg in eine selbstbestimmte digitale Zukunft sind.

Lesen Sie zur Studie den Artikel Rezepte gegen die digitale Vertrauenslücke aus der FAZ vom 01.08.2016.

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Am 30.05.2016 diskutierten in der Berliner Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen die geschäftsführende Direktorin von ceres Prof. Dr. Christiane Woopen, Prof. Dr. Björn Schumacher vom CECAD Exzellenzcluster für Alternsforschung und die Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger gemeinsam mit rund 200 Teilnehmer_innen darüber, was ein gesundes, glückliches und gutes Altern ausmacht und wie es gelingen kann. 

Angeregt von Impulsvorträgen der beiden Kölner Wissenschalfter_innen entwickelte sich sowohl auf dem Podium als auch anschließend im Plenum eine gleichermaßen intensive wie vielschichtige Diskussion. Besonders lebhaft wurde über die mangelnde Wertschätzung alter Menschen in der Gesellschaft sowie über den Einfluss von Geschlecht und sozialer Ungleichheit auf das Altern und die Lebenserwartung debattiert. Im Anschluss an die Diskussion bat Moderatorin Dr. Christina Berndt von der Süddeutschen Zeitung die Wissenschaftsministerin des Landes NRW Svenja Schulze und den Rektor der Universität zu Köln Prof. Dr. Axel Freimuth auf das Podium, um mit ihnen wissenschaftsstrategische und -politische Fragen zu erörtern. Während Freimuth die Bedeutung des Wissenschaftsschwerpunkts im Bereich der inter- und transdisziplinären Alternsforschung für die Universität zu Köln hervorhob, zeigte sich Schulze begeistert von der einzigartigen, einander hervorragend ergänzenden Forschungsarbeit, die in Köln von CECAD und ceres geleistet wird.

Die Vertreter_innen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung sowie der Universität zu Köln signalisierten, die NRW-Fortschrittlsecture „Gesund Altern“ nach diesem erfolgreichen Einstieg gemeinsam weiterzuführen.

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Die immensen Fortschritte, die die medizinische Forschung zur Vorhersage und Prävention von Krankheiten in den letzten Jahren gemacht hat, bringen nicht nur enorme Möglichkeiten mit sich, sondern stellen Leistungserbringer und Patienten gleichermaßen vor neue Herausforderungen. So müssen nicht nur Patienten, bei denen ein ungünstiger Krankheitsverlauf zu erwarten ist, sondern auch gesunde Personen mit einer erhöhten Erkrankungswahrscheinlichkeit lernen, mit einer bisher ungekannten Fülle an risikobezogenen Informationen umzugehen.

Hier setzt das auf drei Jahre angelegte Projekt „Gesundheitskompetenz von Risikopersonen – Von der Information zum Handeln“ (RisKomp) an. Unter Leitung von Prof. Dr. Christiane Woopen werden Projekt- und Kooperationspartner aus mehreren Fakultäten der Universität zu Köln anhand ausgewählter Krankheitsbilder aus der Onkologie, Kardiologie, Psychiatrie und Neuropsychiatrie den gesamten Prozess vom Zugang zu risikobezogenen Gesundheitsinformationen über das Verständnis und die Bewertung bis hin zum gesundheitsbezogenen Handeln untersuchen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse sollen Strukturen und Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Risikopersonen entwickelt und umgesetzt werden.

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines langfristig angelegten, inter- und transdisziplinären Forschungsverbundes, der über eine Förderung der Gesundheitskompetenz verbesserte Präventionsangebote entwickeln und bereitstellen sowie zu einer gesteigerten individuellen und bevölkerungsbezogenen Gesundheit und Lebensqualität beitragen soll. Auf diese Weise möchte RisKomp am Erhalt einer leistungsfähigen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung bei gleichzeitiger finanzieller Entlastung des Gesundheitssystems mitwirken.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Im Alter noch locker die Treppe in den dritten Stock nehmen, auf Reisen die Welt erkunden, Freunde und Familie treffen, das Leben genießen. Wer wünscht sich nicht gesund, glücklich und aktiv alt zu werden? Aber wie genau geht das eigentlich? Liegt ein langes Leben in den Genen oder kann man selbst etwas dafür tun? Und was genau?

Fakt ist, dass der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung stetig steigt. Damit steigen aber auch die Anforderungen an medizinische Unterstützung, altersgerechte Produkte und Dienstleistungen und die medizinische und pflegerische Versorgung älterer Menschen.

Diskutieren Sie im Rahmen der NRW-Fortschrittslecture – Gesund Altern gemeinsam mit der Medizinethikerin und geschäftsführenden Direktorin von ceres Prof. Dr. Christiane Woopen, Prof. Dr. Björn Schumacher vom CECAD Exzellenzcluster für Alternsforschung und der Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger, wie ein gesundes und aktives Altern gelingen und was Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und jeder Einzelne dafür tun kann.

Die Veranstaltung moderiert Wissenschaftsjournalistin Dr. Christiane Berndt, Redakteurin im Ressort "Wissen" der Süddeutschen Zeitung.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

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Am 19.02.2016 widmete sich ceres auf der Tagung „Digitale Transformation – zur Zukunft der Gesellschaft“ in Köln der Frage, wie digitale Technologien unser Leben verändern und zukünftig verändern werden. Hochrangige Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis beleuchteten dabei gemeinsam mit den rund 500 Teilnehmer_innen vier Lebensbereiche, die vom digitalen Wandel besonders stark betroffen sind: das Gesundheitswesen, die Arbeitswelt, zwischenmenschliche Beziehungen und den Konsum. Tagungsimpressionen und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.ceres.uni-koeln.de/veranstaltungen/tagungen/digitale-transformation/.

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Am 13.06.2016 begrüßte ceres acht ausgewählte japanische Nachwuchswissenschaftler_innen in Köln, um mit ihnen über Forschungsaktivitäten im Bereich der Alternsforschung zu diskutieren. Der Besuch fand im Rahmen des Junior Experts Exchange Programs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt, einem deutsch-japanischen Austauschprogramm für herausragende Nachwuchswissenschaftler_innen und Fachleute unter 40 Jahren. Das Programm steht im akademischen Jahr 2015/2016 unter der Überschrift „Gesundheit und Technik in der Alternden Gesellschaft“, einem Thema, das sowohl für die japanische als auch für die deutsche Gesellschaft immer bedeutender wird.

Neben Forscher_innen u.a. von der Kobe Universität, der Toho Universität, der Harvard Medical School und dem renommierten National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) nahmen auch Wirtschaftsfachleute, beispielsweise aus der Entwicklungsabteilung von Olympus, am Treffen teil. 

Auf ihrer zehntägigen Reise, die das JDZB in Kooperation mit dem BMBF organisierte, erhalten die „Junior Experts“ die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit führender Forschungsinstitutionen und Unternehmen zu bekommen sowie internationale Kontakte zu knüpfen. Neben ceres standen unter anderem Besuche des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln, des Interdisziplinären Zentrums für Altersforschung in Nürnberg oder des Leibniz-Instituts für Alternsforschung in Jena auf dem Programm. 

Während des Treffens kristallisierten sich eine Reihe von Anknüpfungspunkten zwischen den japanischen „Junior Experts“ und den Kölner Forscher_innen heraus. Reges Interesse bestand insbesondere an der ceres-Studie zu Lebensqualität und Wohlbefinden hochaltriger Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW80+). Der für beide Seiten gewinnbringende Austausch soll nun bilateral fortgesetzt werden, um die geknüpften Kontakte für die zukünftige Arbeit der Beteiligten weiter fruchtbar machen zu können.

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2015

Gemeinsam mit der Daimler und Benz Stiftung widmete sich ceres auf der Tagung „Roboterethik - Sie sind stark, klug, selbständig“ am 24. November 2015 in Berlin den ethischen Herausforderungen der zunehmenden Robotifizierung unserer Gesellschaft. Hochrangige Vertreter aus der Ethik, Philosophie, Soziologie, Informatik, den Ingenieurswissenschaften und der Politik traten mit den mehr als 200 Teilnehmern in einen interdisziplinären Dialog. In dessen Zentrum stand neben den technischen Möglichkeiten der Robotik, vor allem die Frage nach der Moral von Maschinen und den ethischen aber auch politischen Herausforderungen des rasant zunehmenden Einsatzes autonomer Systeme in unterschiedlichen Lebensbereichen. Tagungsimpressionen und weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

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In Nordrhein-Westfalen sind knapp 1.000.000 Menschen älter als 80 Jahre. Der Anteil hochaltriger Menschen macht inzwischen die am schnellsten wachsende Altersgruppe unserer Gesellschaft aus.

Bisher fehlt es jedoch an grundlegenden Erkenntnissen zu Lebensqualität und Lebensumständen der Hochaltrigen, um ihre Bedürfnisse und den gesellschaftlichen Gestaltungsbedarf sinnvoll bestimmen zu können. Im Rahmen der dreijährigen Studie wird untersucht, unter welchen Umständen hochaltrige Menschen leben, welche Rolle sie in unserer Gesellschaft spielen und wie sie leben möchten. Hierdurch soll ein wesentlicher Beitrag zu einer gemeinsamen, altersfreundlichen Kultur geleistet werden.

Mit der Studie NRW80+ an der Universität zu Köln können erstmals repräsentative Aussagen zu Lebensbedingungen, Lebensqualität und subjektivem Wohlbefinden hochaltriger Menschen getroffen werden. Bis zu 2.000 Personen über 80 Jahren werden NRW-weit befragt. Ziel ist es, ein möglichst umfassendes und lebensnahes Bild zu erhalten. Auf dieser Grundlage sollen alltagsnahe Konzepte entwickelt werden, um die medizinische und pflegerische Versorgung hochaltriger Menschen zu verbessern und Lebenswelten in unterschiedlichen städtischen oder ländlichen Regionen so zu gestalten, dass eine als sinnvoll empfundene Lebensführung und ein hohes subjektives Wohlbefinden bis ins hohe Alter möglich sind.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW fördert die Studie NRW80+, nach einer Anschubfinanzierung aus Mitteln der Exzellenzinitiative, in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 1,5 Millionen Euro. Geleitet wird die Studie von den Kölner Universitätsprofessor/-innen Susanne Zank (Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaftliche Gerontologie), Christiane Woopen (Forschungsstelle Ethik und geschäftsführende Direktorin von ceres), Michael Wagner (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie ISS) und Christian Rietz (Arbeitsbereich Forschungsmethoden).

Kontakt:


Dr. Roman Kaspar
Koordinator NRW80+
ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health
Universitätsstr. 91
50931 Köln
Tel: +49 (0)221 470-89121
Fax: +49 (0)221 470-89101
E-Mail: nrw-80plus@uni-koeln.de

Nähere Informationen finden Sie unter: http://ceres.uni-koeln.de/nrw80plus

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Digitale Technologien haben vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten vermehrt Einzug in zentrale Bereiche unserer Gesellschaft gehalten. Sie stellen insbesondere das Wirtschaftsleben, die Arbeitswelt, aber auch die private Kommunikation und den Gesundheitssektor vor bisher ungekannte Herausforderungen und verändern diese grundlegend. Doch wie wandelt die Digitalisierung unser Leben und unsere Gesellschaft tatsächlich? Welche Spannungsfelder entstehen hierdurch und welche Gestaltungsmöglichkeiten und -erfordernisse gibt es? Diese und weitere Fragen stehen am 19. Februar 2016 in Köln auf der in Kooperation mit dem MIWF NRW (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung) durchgeführten Tagung ‚Digitale Transformation – Zur Zukunft der Gesellschaft‘ im Mittelpunkt. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

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Wann ist eine medizinische Behandlung „gut“? Medizin, Ökonomie, Ethik, Haftungs- und Sozialrecht stellen an das medizinische Behandlungsgeschehen sehr unterschiedliche Anforderungen. Im Rahmen der von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Expertengruppe unter Leitung von Prof. Dr. Christiane Woopen (Forschungsstelle Ethik) und Prof. Dr. Christian Katzenmeier (Institut für Medizinrecht), nehmen sich führende Experten aus den betroffenen Disziplinen des Problems divergierender Standardbegriffe an und entwickeln mögliche Harmonisierungskonzepte. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie in Kürze hier.

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Neue Berufe entstehen, alte verschwinden. Eingekauft wird nicht mehr im Geschäft um die Ecke, sondern online oder über die App. Während Ärzte beginnen, Patientendaten in der Cloud zu sammeln, organisieren wir Kontakte im Netz. Der digitale Wandel hat längst begonnen, doch wie verändert er unsere Lebensbedingungen genau? Und welche neuen Möglichkeiten und strukturellen Veränderungen ergeben sich hieraus?

Die interdisziplinäre ceres Expertengruppe ‚Digitale Transformation’ befasst sich seit 2015 mit dem Prozess und seinen Auswirkungen. Wissenschaftler aus vier deutschen Universitäten und Praxisvertreter renommierter Unternehmen wirken zusammen unter Federführung von Prof. Dr. Christiane Woopen von der Forschungsstelle Ethik sowie Prof. Dr. Christian Rietz vom Lehrstuhl für Forschungsmethoden (beide Universität zu Köln).

Näheres finden Sie hier.


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Auf seiner konstitutiven Sitzung hat der Wissenschaftliche Beirat von ceres das Zentrum sehr positiv evaluiert und lobte die bisherige Arbeit und Forschung im Verbund. Das Gremium begleitet die wissenschaftliche Entwicklung und Struktur von ceres durch Evaluation, Empfehlungen und Anregungen. Es vereint internationale und fächerübergreifende Forschungsexpertisen und bündelt für die Arbeit von ceres wesentliche Kerndisziplinen. Neben dem Bioethiker und Philosophen Allan Buchanan von der Duke University wird die Versorgungsforschung durch Oliver Groene von der London School for Tropical Medicine and Hygiene, die Molekularbiologie und Biologie des Alterns durch Jens Brüning, Leiter des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung und Principal Investigator des CEDAD, sowie die Altersforschung durch die Psychologin Jacqui Smith vertreten. In seiner konstitutiven Sitzung am 22. und 23. Juni in Köln hat der Beirat die Leiterin der Gruppe „Psychosoziales Altern“ an der University of Michigan zur Vorsitzenden gewählt. Für enge Praxisanbindung sorgen Wolfgang Goetzke als Vertreter der Gesundheitswirtschaft, und Robert Leicht, der langjährig als Politischer Korrespondent der ZEIT wirkte.

Zur Seite des wissenschaftlichen Beirats gelangen Sie hier:

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Im Mai wurde die international zusammengesetzte ceres Expertengruppe unter Leitung von Prof.‘in Dr. Rita Schmutzler und Prof.‘in Dr. Christiane Woopen bewilligt. Die vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierte Gruppe wird auf der Grundlage des Nationalen Krebsplans und als Teil der Cancer Control Joint Action-Initiative (kurz: CanCon) der EU ein Positionspapier zur risikoadaptierten Früherkennung des erblichen Brustkrebses erarbeiten.

Nähere Informationen finden Sie in Kürze unter http://ceres.uni-koeln.de/forschung/expertengruppen/

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Kürzlich fand in Köln zum dritten Mal das internationale Festival der Philosophie phil.COLOGNE statt. ceres hat als Kooperationspartner den diesjährigen Eröffnungsabend am 27. Mai 2015 zum Thema „Ü18 - Die Kunst des Alterns“ mitgestaltet.

Über 600 Gäste im ausverkauften Großen Sendesaal des WDR lauschten gespannt Star-Entertainer Harald Schmidt, der Philosophin Susan Neiman, der Künstlerin Mary Bauermeister,  und der Medizinethikerin und Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates Christiane Woopen. Moderiert wurde der Abend von Jürgen Wiebicke. Für musikalische und schauspielerische Untermalung sorgten das Cologne Jazz Trio und Melanie Kretschmann vom Schauspiel Köln.
Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und wird ein wenig gekürzt am Sonntag, den 28. Juni 2015 um 23.05 Uhr auf WDR 5 ausgestrahlt. Den Player erreichen Sie auch online unter http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr5player.html.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.ceres.uni-koeln.de/veranstaltungen/tagungen/philcologne/

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Durch die stetig zunehmende Lebenserwartung wird das Thema Altern schon in jungen Jahren wichtig. Wie lässt sich bei einer sich wandelnden Altersstruktur in der Gesellschaft Gerechtigkeit generationenübergreifend gestalten? Und welche Berechtigung haben bestehende Altersgrenzen bei der Vorsorge in einer immer stärker alternden Gesellschaft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich das Eröffnungssymposium von ceres am 4. und 5. September 2014. In der Sendung „Hörsaal“ überträgt DRadio Wissen am 23. und 24. Mai 2015 jeweils zwischen 18 und 19 Uhr vier Vorträge des Symposiums. Zu Wort kommen der ehemalige Verfassungsrichter Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio (Universität Bonn), Prof. Dr. Stephan Huster, Professor für Sozial- und Gesundheitsrecht an der Universität Bochum, sowie die Gesundheitspsychologen Prof. Dr. Ralf Schwarzer (FU Berlin) und Prof. Dr. Klaus Rothermund (Universität Jena).

Sendung verpasst? Alle Beiträge können Sie noch bis Mai 2016 hier nachhören:

Sendung v. 23. Mai 2015: Generationenvertrag I

Sendung v. 24. Mai 2015: Generationenvertrag II

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Im Oktober wird den amerikanischen Philosophen und Bioethiker Norman Daniels in Köln zu Gast sein. Für interessierte ProfessorInnen, (Nachwuchs-)wissenschaftlerInnen und Studierende bietet der mehrfach ausgezeichnete Professor der Harvard University am 20. Oktober einen Meet the Expert-Workshop zu "Justice and Feasabilty" an, in dem die TeilnehmerInnen mit dem Experten Fragen rund um das Spannungsfeld zwischen Gerechtigkeit und Realisierbarkeit im kleinen Kreis intensiv diskutieren können.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Es sind noch Restplätze verfügbar, auf die Sie sich noch bis zum 15. Oktober bewerben können. Nähere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.

Fortbildungspunkte für Ärzte sind beantragt.

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Vom 27.5.2015 bis 3.6.2015 findet in Köln zum dritten Mal das internationale Festival der Philosophie phil.COLOGNE statt. Wir freuen uns besonders, dass ceres die diesjährige Eröffnungsveranstaltung des weitbekannten Festivals am 27. Mai 2015 mitgestalten wird.

Der Abend steht unter dem Thema „Ü18 - Die Kunst des Alterns.“ Vier hochkarätige Gäste aus Journalismus, Philosophie und Kunst werden angeregt diskutieren, untermalt von musikalischen und schauspielerischen Episoden. Moderiert wird der Abend von Jürgen Wiebicke. Nähere Informationen finden Sie hier. Tickets können Sie an allen bekannten Vorverkaufsstelle und online erwerben.

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2014

Das ceres-Projekt "Lebensqualität und subjektives Wohlbefinden hochaltriger Menschen in NRW" erhält eine Förderung von 100.000 € pro Jahr für eine Laufzeit von zwei Jahren aus dem UoC Forum, einer Förderlinie des Zukunftskonzeptes.

11 Arbeitsgruppen an drei Fakultäten

In dem Kooperationsprojekt arbeiten 11 Arbeitsgruppen, die an drei Fakultäten beheimatet sind. Es wird von Prof. Dr. Christiane Woopen und Prof. Dr. Michael Wagner geleitet und wird am 01.01.2015 anlaufen. Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter dem TC Alternsforschung.

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Die Ringvorlesung "Das Gesundheitsorakel - EinBlick in unsere gesundheitliche Zukunft" ist von der Ärztekammer Nordrhein als Fortbildungsveranstaltung für Ärzte zertifiziert worden. Pro Vorlesung können zwei Fortbildungspunkte erworben werden. Nähere Informationen zur Ringvorlesung finden Sie hier.

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Ab dem 14. Oktober 2014 fand die ceres-Ringvorlesung zum Thema "Das Gesundheitsorakel - EinBlick in unsere gesundheitliche Zukunft" statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

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Am 31. Oktober 2014 wird die ceres-Reihe Meet the Expert erstmalig an der Universität zu Köln stattfinden. Hierzu sind interessierte Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen ganz herzlich eingeladen. Prof. Allen Buchanan, Ph.D. von der Duke University (North Carolina, USA) wird in der Auftaktveranstaltung mit den TeilnehmerInnen zum Thema "The Limits of Evolutionary Explanations of Morality" diskutieren. Nähere Informationen finden Sie hier.

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Am 4. und 5. September 2014 hat das feierliche Eröffnungssymposium von ceres stattgefunden. Über 300 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und der interessierten Öffentlichkeit fanden sich in der Aula der Universität zu Köln ein, um über "Gerechtigkeit im Lebensverlauf - Biografien in einer Gesellschaft des langen Lebens" zu diskutieren. Nähere Informationen finden Sie hier.

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Am Montag, den 12. Mai 2014, wurde die Förderentscheidung für das Förderprogramm „Fortschrittskollegs NRW“ bekanntgegeben. Als Fortschrittskolleg gefördert wird hiernach auch das Kölner Projekt „Wohlbefinden bis ins hohe Alter“, das von elf Professorinnen und Professoren aus drei Fakultäten eingereicht wurde und deren Sprecherin Prof. Dr. Susanne Zank vom Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaftliche Gerontologie des Departments Heilpädagogik und Rehabilitation ist. Das Projekt wird an der Humanwissenschaftlichen Fakultät beheimatet sein und ist Teil des Themenclusters „Altern und demographischer Wandel“ von ceres.

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2013

Wahl der Direktorin und der Stellvertreter

Frau Prof. Dr. Christiane Woopen, die die vorbereitende Leitung von ceres inne hatte, wurde am 20.12.2013 in der konstitutierenden Sitzung des Direktoriums zur ersten Direktorin von ceres gewählt. Stellvertretende Direktoren wurden Prof. Dr. Christian Katzenmeier und Prof. Dr. Wilfried Hinsch.

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Gründung von ceres

Mit In-Kraft-Treten der Satzung ist ceres am 15.11.2013 offiziell gegründet worden.

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Termine

2019
2018
2017
2016
Dienstag, 19. Januar 2016
Ringvorlesung

Zeit:
Ort: VHS Köln

Politische Beteiligung im Alter – Was ist dran an der ‚Altenrepublik'?

Prof. Dr. Achim Goerres
Henriette Reker

2015
2014