Gesundheitskompetenz 

Gesundheitskompetenz von Risikopersonen – Von der Information zum Handeln (RisKomp)

Dauer: 01/2016-12/2018

Projektleitung


Prof. Dr. med. Christiane Woopen
Prof. Dr. Frank Jessen
Prof. Dr. Christian Albus
Prof. Dr. med. Rita K. Schmutzler
Prof. Dr. Stephan Ruhrmann
Koordinatorin: Dr. Saskia Jünger


Hintergrund

Die medizinische Forschung zur Vorhersage und Prävention von Krankheiten hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Die Risiken für den Ausbruch und einen ungünstigen Verlauf von Erkrankungen können zunehmend vorausgesagt werden, selbst wenn die Betreffenden noch gar keine Symptome spüren. Die Hoffnung ist, durch eine immer früher ansetzende Vorsorge den Ausbruch der Krankheit zu verhindern oder ihren Verlauf positiv zu beeinflussen.

Diese Fortschritte bringen jedoch auch neue Herausforderungen mit sich. Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko müssen mit einer bisher ungekannten Fülle an Risikoinformationen umgehen und Entscheidungen zu ihrem Verhalten treffen. Der Gesundheitskompetenz der Betroffenen kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu.

Ziele

Im Rahmen von RisKomp untersuchen Forscher_innen aus drei Fakultäten den gesamten Prozess vom Zugang zu risikobezogenen Gesundheitsinformationen über das Verständnis und die Bewertung bis hin zum gesundheitsbezogenen Handeln. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse sollen Strukturen und Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Risikopersonen entwickelt werden.

Ausgehend von RisKomp soll ein nachhaltig angelegter, transdisziplinärer Forschungsverbund zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko aufgebaut werden. Hierdurch will ceres langfristig einen Beitrag zu besserer Gesundheit und höherer Lebensqualität bei gleichzeitiger Entlastung des Gesundheitssystems leisten.

Kontakt

Dr. Saskia Jünger

ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health
Universitätsstr. 91
50931 Köln

+49 (0)221 470-89109
saskia.juenger[at]uni-koeln.de